Ein Blog über Fotografie, Gestaltung & Design, Bremerhaven und den Unsinn des Lebens

8 Wege, einen Grafik-Designer in den Wahnsinn zu treiben.

24.03.2008, abgelegt unter: storys

Jeder Kreative, Grafik-Designer und Werber hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum Kunden hin und wieder mal scheinbar die Ambition haben, uns in den Wahnsinn treiben zu wollen.

Nun ja, ich glaube ich habe die Antwort gefunden. Sie müssen »8 ways to drive a graphic designer mad« gelesen haben. Der originale (englische) Text stammt von ghisroy. Und da es auch schon eine spanische Übersetzung gibt, hab ich mir gedacht, ich übersetze das ganze auch ins Deutsche. Die Bilder stammen von Cattya

Original Text: ghisroy

Grafiken & spanische Übersetzung: Cattya

Wie jeder weiß sind Graphik-Designer der wahre Grund dafür, dass es so viele Kriege auf dieser Welt gibt. Sie kriechen mit Ihren unterschwelligen Werbe-Botschaften in unsere Köpfe, zwingen uns gegen unseren Willen Geld für den größten Müll auszugeben und manchmal sogar in die Depression oder zu spontanen Gewaltausbrüchen. Und außerdem sind sie natürlich alle Kommunisten.

Um meinen Teil dazu beizutragen, die Welt vor diesen Menschen zu retten, habe ich eine Liste mit Dingen erstellt, die Sie tun können, um einen Grafik-Designer in den Burn-Out zu treiben und ihn dazu zu bewegen, NIEMALS mehr in diesem Beruf zu arbeiten:

1-Microsoft Office

step01.jpg

Wenn Sie einem Grafik-Designer eine Datei schicken, stellen Sie sicher, dass sie mit einem Microsoft Office Programm erstellt wurde. Wenn möglich, mit der PC Version. Wenn Sie ihm Bilder zukommen lassen wollen haben mehr Erfolg dabei ihn in den Wahnsinn zu treiben, wenn Sie, anstatt einfach ein Jpeg oder ein Kamera-RAW zu schicken, das Bild in ein Office Dokument wie z.B. Word oder Powerpoint einbetten. Und vergessen Sie nicht, vorher die Auflösung auf 72 dpi zu reduzieren, damit er sich nochmal bei Ihnen melden muss um das Bild in einer besseren Qualität anzufordern. Wenn Sie ihm dann die „bessere“ Version schicken stellen Sie sicher, dass das Bild mindestens auf 50% verkleinert ist. Sollten Sie die Datei per E-Mail verschicken wollen, vergessen Sie doch einfach mal hin und wieder die Anlage.

2-Schriften

step02_1.pngWenn der Grafik-Designer sich für die Helvetica als Schrift entscheidet, sagen Sie ihm, dass Sie lieber die Arial hätten. Wenn er dann die Arial benutzt, verlangen Sie die Comic Sans. Wenn der Grafiker erstmal die Comic Sans benutzt, ist er schon zur Hälfte dem Wahnsinn verfallen. Und damit haben Sie schon die Hälfte Ihres Jobs getan.

3-Mehr ist besser

step03_1.jpgSagen wir, Sie wollen einen Katalog gestaltet haben. Grafik-Designer versuchen immer und überall freie Flächen stehen zu lassen. Das zeigt sich in breiten Ränder, großen Zeilenabständen und der Laufweite des Textes, etc. Sie werden Ihnen weismachen wollen, dass sie das machen, weil Texte so leichter zu lesen sind und weil das so aufgeräumter und professioneller aussieht. Aber glauben Sie diese Lügen nicht! Der wahre Grund ist der, dass die Drucksache umfangreicher wird, mit mehr Seiten, so dass Sie mehr für den Druck ausgeben müssen. Warum sie das tun? Weil Grafik-Designer Sie hassen! Außerdem essen sie kleine Babys, und zwar roh! Ja, sie essen rohes Baby Fleisch!

Stellen Sie also auf jeden Fall sicher, dass Sie ihren Grafiker anweisen, alle Ränder zu verkleinern, Zeilenabstände zu verkürzen und eine wirklich, wirklich kleine Schriftgröße zu verwenden. Außerdem wird empfohlen auf viele verschiedene Schriftarten zu bestehen (Einen Bonus gibt es nochmal, wenn Sie Comic Sans, Arial oder Sand verlangen). Sagen Sie, dass Sie viele Cliparts wollen und viele Bilder (Wenn Sie nicht wissen, wie man einem Grafik-Designer Bilder schickt, siehe #1). Die Grafiker werden sich wehren und versuchen, Ihre Entscheidungen zu verteidigen; aber keine Sorge, am Ende hat der Kunde immer Recht und sie werden sich Ihren Forderungen unterwerfen.

4-Logos

step04_1.jpgWenn Sie einem Grafik-Designer ein Logo für ein bestimmtes Projekt zukommen lassen wollen, also sagen wir mal das Logo eines Sponsoren oder Partners, stellen sie sicher, dass es nur sehr, sehr klein und als niedrig aufgelöstes Gif oder Jpeg vorliegt. Auch hier gibt es nochmal ein extra Bonus, wenn Sie es in ein Word Dokument einbetten bevor Sie es verschicken.

Jetzt denken Sie vielleicht, das wäre schon genug, aber wenn Sie einen Grafik-Designer wirklich und ernsthaft mental destabilisieren wollen, versuchen Sie ihr bestes, dass Logo vor einem Hintergrund zu platzieren, der es unmöglich macht, das Logo freizustellen. Einfach nur schwarze oder weiße Hintergründe sollten vermieden werden, da Sie in Photoshop leicht zu entfernen sind. Wenn der Grafiker dann irgendwann damit fertig ist, das Bitmap Logo zu bearbeiten, sagen Sie ihm, dass Sie es größer wollen.

Sollten Sie ein Logo designen lassen wollen, Skizzieren Sie es selber auf einer Serviette. Oder noch besser, lassen Sie es von Ihrem 9-jährigen Kind zeichnen. So eine Skizze sollte nicht mehr als 5 Minuten in Anspruch nehmen. Wir wollen ja schließlich nichts machen, was detailliert und einfach zu verstehen ist – denn je weniger der Designer versteht was Sie wollen, desto mehr können Sie ihn hinterher Änderungen durchführen lassen. Akzeptieren Sie NIEMLAS seinen ersten Entwurf, auch nicht den 9ten, lassen Sie ihn immer und immer wieder Änderungen an den Farben und Schriften machen, verlangen Sie immer wieder neue Cliparts, sagen Sie ihm, dass Sie ein Bild in dem Logo wollen und 3D-Effekte und Verläufe und die Comic Sans. Wenn er schon mindestens beim 10ten Anlauf ist, sagen Sie ihm, dass Ihnen der 2te Entwurf doch am besten gefallen hat…

/*Edit Nachtrag von emil
Wenn ein Grafiker ein Logo – nachdem er es als gif schon erhalten hat – nach einem eps verlangt, einfach das gif in Photoshop als .eps abspeichern und nochmal schicken.
*/

ich weiß, dass ist niederträchtig, aber denken Sie daran: Grafik Designer sind der Grund das Frauen im mittleren Alter Brustkrebs bekommen!

5-Achten Sie auf Ihre Worte

Wenn Sie beschreiben wollen, wie Sie sich ein Design vorstellen, achten Sie darauf, Begriffe zu benutzen, die nichts, wirklich gar nichts aussagen. Z. B. Aussagen wie „Pepp das mal ein bisschen auf“ oder „Kannst Du das ein wenig Webbiger* machen? (org: can you make it more webbish?). Gut ist auch „Ich möchte, dass das schön aussieht“ oder „Ich möchte schöne Grafiken, Grafiken die, na du weißt schon; wenn man drauf sieht denkt man sich: Das sind aber schöne Grafiken“.

Dabei würden Sie sich schlecht fühlen? Nein, denn so vorzugehen ist Ihr Gutes Recht. Tatsache ist, dass Grafik-Designer sich bei Vollmond in Werwölfe verwandeln.

6-Farben

Der beste Weg für Sie, sich Farben auszusuchen (Wir wollen ja schließlich nicht, dass der Designer das übernimmt) ist, einfach zufällig irgendwelche Farben auf Papierstücken zu notieren, die Stücke zu falten, sie in einen Hut zu werfen und dann einfach wahllos einige wieder heraus zu ziehen. Der Designer wird anmerken, dass man höchstens 2-3 Hausfarben haben sollte, aber nein, ziehen Sie so viele Farben aus dem Hut wie Sie wollen und machen Sie dass auf jeden Fall, während der Grafiker dabei zusieht. Während Sie das machen. Sollten Sie noch irgendein wirklich nerviges Liedchen vor sich hin trällern.

7-Deadlines

step07_1.jpgWenn es dann endlich soweit ist, dass die endgültige Freigabe für ein Projekt erteilen sollen, lassen Sie sich Zeit, es gibt keinen Grund zur Eile. Nehmen Sie sich zwei tage, oder drei oder sechs. Und dann, kurz bevor die Deadline für das Projekt erreicht ist, gehen Sie zu dem Designer und lassen Sie ihn weitere Korrekturen und Änderungen durchführen, mehr, als er jetzt noch Zeit hat umzusetzen. Schließlich sind es die Grafik-Designer, die den 9.11. 911 zu verantworten haben.

8-Geben Sie ihm den Rest

Nachdem Sie diese Liste an Ihrem Opfer abgearbeitet haben, wird der Designer – denn das liegt in der menschlichen Natur (auch wenn die Frage berechtigt ist, ob es sich hierbei überhaupt um Menschen handelt) – seiner selbst nicht mehr sicher sein. Wenn er festgestellt, dass er Sie nicht zufrieden stellen kann, wird er alle Hoffnung aufgeben Sie jemals von einem seiner Argumente überzeugen zu können und wird einfach nur widerstandslos alles tun, was Sie von ihm verlangen. Sie wollen das in Pink? Also wird es Pink. Sie wollen sechs verschiedene Schriften? Sicher, machen wir.

Sie denken vielleicht, dass Sie jetzt schon gewonnen haben, aber vergessen Sie nicht das eigentliche Ziel: Der Grafik-Designer soll seinen Beruf für immer aufgeben. Also machen Sie sich bereit, ihm den letzten Schlag zu verpassen: Wenn es ganz am Ende darum geht, die letzten, finalen Entscheidungen zu Farben, Formen und Schriften zu treffen, sagen Sie dem Designer, dass Sie von seiner mangelnden Initiative enttäuscht sind. Sagen Sie ihm, dass er ja schließlich der Designer ist, dass es sein Job ist, diese Entscheidungen zu treffen und nicht Ihre. Sagen Sie ihm, dass Sie mehr Leistung und mehr Rat zum Design von ihm erwartet hätten.

Sagen Sie ihm, dass genug hätten von seinem Mangel an Kreativität und dass Sie in Zukunft Ihre eigenen Layouts mit Publisher machen anstatt ihn dafür zu bezahlen. Und voilá, schon haben Sie mir nichts, dir nichts alle Grafik-Designer in eine Zwangsjacke gesteckt.

step08.jpg

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100 Kommentare schreib einen Kommentar »

Comments

  1. http://ww.applewoman.de März 24, 2008 @ 10:35 pm
    Kommentar von: tina

    ich bin depressiv und verspühre blutlust…
    natürlich habe ich sehr geschmunzelt!
    zu dumm nur, dass das bloggen jeden interessenten erreicht.
    bestimmt auch genau den, der sein halbwissen im net auffrischt nachdem er GRAFIK-DESIGNER gegoogelt hat :-)

  2. März 27, 2008 @ 8:10 am
    Kommentar von: emil

    Beim #4 Logo fehlt ein entscheidender Hinweis:
    Wenn ein Grafiker ein Logo – nachdem er es als gif schon erhalten hat – nach einem eps verlangt, einfach das gif in Photoshop als .eps abspeichern und nochmal schicken.

  3. http://www.brandtimage.de März 27, 2008 @ 8:17 am
    Kommentar von: Dennis

    :)

  4. März 27, 2008 @ 12:39 pm
    Kommentar von: Mr. Kite

    Das Ende: Wenn das Werk vollendet, also veröffentlicht ist, sagen Sie Ihrem Designer, dass Sie das Projekt bei einem seiner Kollegen nochmals haben kalkulieren lassen und der käme nur auf ein Drittel der Kosten, weshalb Sie seine Rechnung in der vorliegenden Höhe auf keinen Fall akzeptieren werden. Und wenn er tatsächlich die Zeit benötigt hätte, die er ausgewiesen hat, läge das schließlich an ihm. Sie haben ja immer gleich gesagt, was er hätte machen sollen …

  5. http://nanopartikel.mine.nu März 27, 2008 @ 1:58 pm
    Kommentar von: nanopartikel

    Und nicht zu vergessen: das ganze kann man auch auf freischaffende Web-Designer, Programmierer usw. ummünzen.

  6. März 27, 2008 @ 4:29 pm
    Kommentar von: fatahn

    Aber bitte…, es fehlt leider noch die Corel-Draw Fraktion. Komplette Gestaltung als cdr-Datei. Andere Bildformate gibt es auch noch?

  7. http://www.minimalist.cn März 27, 2008 @ 5:10 pm
    Kommentar von: bjoern

    richtig schön ist es auch, wenn man zum Kunden sagt, 72dpi für das Bild reichen nicht aus, es sollten ca. 300dpi sein, dann bekommt man zu 80% das 72dpi Bild in Photoshop auf 300 dpi hochgerechnet.

  8. März 27, 2008 @ 7:30 pm
    Kommentar von: Carsten

    Nett! Bei Regel 8 ist jedoch der 11.9. statt dem 9.11. gemeint ;)

  9. http://www.holz-metall.info März 29, 2008 @ 9:44 am
    Kommentar von: S. Meyer

    Erheiternd :-)

    Leider habe ich einen kleinen freischaffenden Grafiker, der seine Arbeit sehr gut erledigt, auch wenn man Ihm nur den Brocken “die Anzeige soll sportlich aussehen” hinwirft.

    Wäre Schade wenn ich den in den Wahnsinn treiben würde…

    Aber antesten könnte man es ja mal *eg*

  10. http://www.mikelima.de/blog März 29, 2008 @ 6:31 pm
    Kommentar von: mikelima

    die aenderungswuensche per mail schicken? wo kommen wir denn da hin! alle aenderungswuensche werden mit einem roten stift gekennzeichnet und beschrieben und dann gefaxt!

  11. http://www.e13.de März 31, 2008 @ 8:23 am
    Kommentar von: Kiki

    Sehr nett, das gilt übrigens alles in abgewandelter Form auch für freischaffende Illustratoren. Ich kann noch ergänzend den Punkt “Rechnungen” erwähnen: “Wenn Ihr Designer bei mehrmonatigen/umfangreicheren Arbeiten eine Abschlagszahlung verlangt, stellen Sie sich stur und zahlen Sie auf gar keinen Fall! Was hat der Knilch schon für Auslagen, und er wird umso härter arbeiten, desto mehr Sie ihn an die Kandare nehmen! Und zahlen Sie am Ende des Projekts maximal zwei Drittel des vereinbarten Betrags, denn die Unfähigkeit des Knaben hat Sie schliesslich Zeit und Geld gekostet. Daß Sie erst nach der dritten Mahnung zahlen, versteht sich ja wohl von selbst – der wird mit dem Kadi drohen, aber keine Sorge: die Beiträge für ADG, BDG oder einen Anwalt kann er sich eh nicht leisten, und wegen popeliger 800 Euro traut er sich nicht vor Gericht.”

  12. http://manualblog.wordpress.com/ April 1, 2008 @ 9:53 am
    Kommentar von: Scheff

    haha sehr schön!
    Wir haben uns grad dabei ertappt, wie wir ein paar von den Sachen (in ähnlicher Form) bereits seit längerer Zeit bei unserem Grafiker anwenden.
    Zumindest die Punkte 1-5 und 7.
    Er ist inzwischen Choleriker. :D

  13. http://www.mumate.comwww.gaensler.dewww.theprettybeats.de April 2, 2008 @ 2:30 pm
    Kommentar von: Gerhard G. Gänsler

    Kann nich nur beipflichten!
    Mein Tipp: begbt euch in die neue online-community http://www.mumate.com und ihr könnt all’ dem entfliehen!!

  14. April 3, 2008 @ 9:28 pm
    Kommentar von: andrej

    Ha Ha Ha was hab ich gelacht – tja, thats life
    auch wenns bittere Wahrheit – doch treibt der darin schlummernde schlitzohrige Witz auch Tränen der Wut hoch.
    Da wohl sehr viele all diese Allüren kennen, (es gibt tatsächlich noch Verstörteres), ist es scheinbar wichtig sich gegenüber all diesen schlitzohrigen Maxigewinnstrebern wirksame Gegenmassnahmen zu finden. Was fällt euch so ein ?
    Zwerchfellgeschüttelter
    Dieseiner :-(

  15. http://www.brandtimage.de April 3, 2008 @ 9:55 pm
    Kommentar von: Dennis

    Ha Ha Ha was hab ich gelacht – tja, thats life
    auch wenns bittere Wahrheit – doch treibt der darin schlummernde schlitzohrige Witz auch Tränen der Wut hoch.
    Da wohl sehr viele all diese Allüren kennen, (es gibt tatsächlich noch Verstörteres), ist es scheinbar wichtig sich gegenüber all diesen schlitzohrigen Maxigewinnstrebern wirksame Gegenmassnahmen zu finden. Was fällt euch so ein ?
    Zwerchfellgeschüttelter
    Dieseiner :-(

    wohl war, wohl war …

    Bei vielen von euch scheint dieser Artikel einen schmerzhaften Nerv zu treffen – ich glaube die meisten von uns Gestaltern und Werbern haben schon Abgründe erlebt, die finsterer sind, als wir es uns hätten ausmalen können bevor wir es selber erlebt haben …

    Aber glaubt mir – nach dem ersten Burn-Out wird man viel gelassener …

  16. http://blog.pantoffelpunk.de April 5, 2008 @ 11:10 pm
    Kommentar von: pantoffelpunk

    Es wäre wirklich lustig, wenn´s nicht so unglaublich wahr wäre.

  17. http://www.angeber.in April 6, 2008 @ 10:42 am
    Kommentar von: st.

    nee, es ist wirklich lustig, wenn man selbst kein graphik-designer ist. :)

  18. April 7, 2008 @ 2:28 pm
    Kommentar von: Andreas

    Das Gute ist die nette Satire im Text, das Schlechte ist, dass an Satire meist auch immer etwas wahres ist. In diesem Text zu viel!

  19. April 7, 2008 @ 3:26 pm
    Kommentar von: Jetrunner

    Als nachtschwärmender Kinderesser merk ich natürlich schon bei 2tens, das der Kunde sich dumm stellt. Das ist die beste Gelegenheit ihn nachts um halb eins noch einmal aufzusuchen…

  20. http://www.soapdarsteller.de April 7, 2008 @ 8:45 pm
    Kommentar von: soapdarsteller

    Vielen Dank für diesen Artikel. Besonders bei Punkt 5 muss ich vollkommen recht geben… aber das ist leider die Regel!

  21. April 8, 2008 @ 2:32 pm
    Kommentar von: ATOMICDesign

    Seit 16 Jahren täglich mehrfache Realität. *heul*

  22. http://www.nicpic.de April 9, 2008 @ 9:55 am
    Kommentar von: Nicpic

    Habe die Liste rückwärts gelesen, und dabei festgestellt, dass sie SO RUM sogar noch schneller/besser funktioniert! Der Grafiker bekommt auf diesem Weg noch deutlicher den Grad seines pääärrsön*grrrr*lichääähään Waa-haaaanSINNS mit*bndfsghsghg*….

  23. http://www.fernstudium-net.de April 9, 2008 @ 11:47 am
    Kommentar von: Net

    sehr witzig!
    Ich denke man kann so eine Liste für einige Jobs machen (8 Wege einen Programmierer in den Wahnsinn zu treiben). Liegt einfach daran, dass man halt nicht für alles ein Spezi sein kann…

  24. http://Polytus.de April 10, 2008 @ 8:47 am
    Kommentar von: Gruensand

    Ja denkt ihr nur…..

    aber ein wahrer Grafiker hauen diese Dinge nicht wirklich um aufjedenfall nicht mich, spätestens ab dem 3 Entwurf wäre eh Schluss und wenn der Kunde auch so etwas machen würde, würde er sich selber besrtafen….Aber Werwölfe, rohe Baby´s essen ja das könnte wohl eher sein ;)

  25. April 12, 2008 @ 8:48 pm
    Kommentar von: Marcel

    Ich habe Tränen gelacht.

    Aber es ist dummerweise überall was dran.
    Hoffentlich wird niemand meiner zukünftigen Kunden dieses hier lesen.

    Sonst bin ich am Arsch.
    Aber lol das bin ich ja eh schon…

  26. April 13, 2008 @ 4:17 pm
    Kommentar von: Christian Reif

    Auch schön zu Punkt 6:
    “Können Sie das Blau bitte etwas maritimer machen?” Peinlich ist nur, wenn der Grafiker gerne an die Nordsee fährt und der Kunde in die Karibik!

  27. http://www.bhv-live.de.vu April 16, 2008 @ 6:45 pm
    Kommentar von: Jessi

    ich darf das doch an meine Kollegen weiterleiten?
    Sehr genial.

  28. http://www.brandtimage.de April 16, 2008 @ 6:58 pm
    Kommentar von: Dennis

    Du darfst ( is ja ein Blog ;) …)

  29. http://momworx.de April 17, 2008 @ 1:04 am
    Kommentar von: m.o.m.

    Mir fehlt auch noch was:

    Kunde: Warum kostet das soviel? Der Sohn meiner Bekannten, kennt jemanden der das für 20 EUR macht.

    Kunde: Ich bekomme die Internetseite nicht in Word geöffnet um sie nochmal zu überarbeiten.

    Kunde: Mein Bekannter hat gesagt, dass die Schriftgröße unprofessionell ist und es besser wäre wenn sie auf 2Pixel gebracht wird.

    Ich: 2 Pixel?
    Kunde: Ja genau 2 Pixel. Machen sie das mal schnell fertig?

    Argggggggggggggggggggh!

  30. http://www.gutshof-bastorf.de/ostsee/ April 17, 2008 @ 7:26 am
    Kommentar von: Ostsee Blogger

    Sehr amüsant und informativ, vielen Dank!

  31. http://ubikstyles.com April 17, 2008 @ 6:09 pm
    Kommentar von: ubik

    genial, einfach wirklich genial! vielen dank für die übersetzung.

  32. April 18, 2008 @ 1:55 pm
    Kommentar von: hans

    Eine bewährte Methode ist auch: Texte, statt sie einfach im Mailtext zu schreiben, sie im Word als Bild einzufügen – egal welcher Aufwand dafür getrieben werden muss!

  33. http://www.room2work.de April 19, 2008 @ 3:16 pm
    Kommentar von: Maik

    herrlich,

    ich bin sicher das kann man auch für andere Branchen übersetzen. :-)

  34. http://www.seiler-gerstmann.de April 21, 2008 @ 12:41 pm
    Kommentar von: Gismo

    einfach nur lol
    kenn ich nur zu gut

    webdesign auch für nervige kunden

  35. http://www.beier-christian.eu April 22, 2008 @ 6:08 am
    Kommentar von: Christian Beier

    Lustig sind auch immer wieder Word-Dokumente wo die Texte in Spalten geschrieben sind. Das wäre aber noch zu einfach für einen Grafikdesigner. Deshalb werden die Spalten mittels Tabulator “simuliert” und schön Zeile für Zeile geschrieben.

  36. April 25, 2008 @ 8:44 am
    Kommentar von: Nick

    Gibt’s die Regeln auch schon auf Texter gemünzt – oder muß ich da selbst ran?
    :-)

  37. Mai 14, 2008 @ 1:46 pm
    Kommentar von: tara

    Ein ganz entscheidender Punkt fehlt mir noch in der Liste, quasi der finale Todesstoß:

    Man sollte beim Abarbeiten der Punkte 1-8 aus der Liste unbedigt darauf achten, daß man die jeweilige Foltereinheit zeitlich so legt, daß die Freigabe/Fertigstellung immer auf einen Freitag Abend fällt (also im Zweifelsfall lieber Freitag Vormittag nochmal nachlegen). Den Grafiker informiert man am Besten gegen Mittag darüber, daß die Druckdaten des Projekts noch am selben Tag bei der Druckerei sein müssen. Anschließend erkundigen Sie sich bei der Druckerei ihres Vertrauens, wann die Kollegen in den Feierabend gehen. Eine Stunde vor Büroschluß der Druckerei rufen Sie ihren Grafiker an und sagen ihm, daß Sie nun relativ Zufrieden (Hoffnung machen) mit dem Ergebnis sind. Teilen sie ihm dann aber weiter mit, daß Sie jedoch noch eine letzte kleine Änderung wünschen: Sie hätten das fertige Layout ihrer Putzfrau gezeigt und diese hat daraufhin noch ein paar Verbesserungen am Text vorgenommen. Achten sie dabei unbedingt darauf, daß sich die Textmenge durch diese Änderungen um ein vielfaches vermehrt hat und vergessen sie nicht die unterschwelligen Andeutungen dahingehend, daß selbst ihre Putzfrau bessere Texte verfasst als der Grafiker. Fertig! Nun können Sie beschwingt ins Wochenende gehen, während ihr Grafiker noch 60 Minuten Zeit hat, doppelt so viel Text wie vorher zu platzieren und noch rechtzeitig die neuen Daten an die Druckerei weiterzuleiten.

    Wenn Sie im Vorfeld dann noch sichergestellt haben, daß das Büro Ihrer Druckerei über keine elektronische Bandansage verfügt, sondern die Telefonleitung das ganze Wochenende hindurch Freizeichen sendet – dann haben sie ihr Soll erfüllt und Ihrem Grafiker zumindest noch für dem Samstag beschäftigt. Am Sonntag kann er sich dann am nächsten Balken aufhängen…

  38. Juni 6, 2008 @ 7:55 am
    Kommentar von: Jens

    Juckt doch überhaupt gar keinen
    1. Aufträge wie vom Kunden bestellt bestätigen
    3. Alle Entwürfe wunschgemäß im Auftrag ausführen
    4. Jeden Änderungswunsch mit Engagement durchführen
    5. Gesprächsprotokolle erstellen und archivieren
    6. Einzelwerte der Arbeiten gemäß AGD ermitteln
    7. Eine angemessene Rechnung schreiben
    8. Auftraggeber mit Humor finde ich super

    Hurra endlich bin ich reich! =)

  39. Juni 6, 2008 @ 6:29 pm
    Kommentar von: §

    Argh, wir Grafik-Designer werden den gräßlichen Menschen das Handwerk legen, und selbst gestalten was wir für besser halten. Schließlich haben sie keine Ahnung von Design und wenn denen das nicht gefällt dann , wirds erst recht jedem anderem gefallen, da die nur auf diese Langwieligen alten Designs abfahren die schon längst out sind!!!!!

  40. Juni 7, 2008 @ 10:43 pm
    Kommentar von: Jens

    2. Zielgruppen- und Marktanalyse anbieten

    =)

  41. Juni 18, 2008 @ 4:25 pm
    Kommentar von: spongecate

    Ich hätte da noch Punkt 9: Illustrationen

    Wenn der Grafiker für Sie Illustrationen anfertigt, seien Sie nicht nur unzufrieden damit. Nein!!! Öffnen Sie die erhaltenen Illustrationen in Photoshop, und verbessern Sie sie nach Gusto MIT DEM WISCHFINGER!!!
    Dann stempeln Sie noch ein wenig darin herum.
    Schicken Sie die Illus nun an den Grafiker zurück (am besten 150 dpi jpg) und erklären Sie, dass die Illus nun gut seien und er sie so reinzeichnen und verwenden soll.

  42. http://www.frese.de Juli 24, 2008 @ 10:54 pm
    Kommentar von: Claudia

    Willkommen in meiner Welt ;-)

  43. http://www.axentus.de August 18, 2008 @ 10:11 pm
    Kommentar von: Künstler

    Ja, echt klasse. Das lesen hat uns hier viel spaß bereitet.

  44. August 26, 2008 @ 7:49 pm
    Kommentar von: Florian

    Jetzt mal ehrlich… Das ist die typische Grafikdesigner- bzw. Mediengestalter-Jammerei. Ich kann es nicht mehr hören.

  45. September 8, 2008 @ 1:49 pm
    Kommentar von: Alana

    Was nicht fehlen sollte sind die Textinhalte die beim Kunden ausgedruckt werden und dann per Fax in der Agentur eintrudeln, nur damit irgendjemand (vermutlich der arme Praktikant) wieder was zum eintippen hat ;)

    *ggg*
    Alana

  46. http://profi.de Oktober 12, 2008 @ 10:30 pm
    Kommentar von: Kreativer Profi

    In den Wahnsinn getrieben wird hier höchstens der böse Auftraggeber, wenn er die EndRechnung für die dutzenden Änderungen präsentiert bekommt.

    Ansonsten lockt man mit diesen Sachen keinen auch nur halbwegs proff. Grafiker hinterm Ofen hervor.
    Da steigt noch nichtmal der Puls an. Denn der Kunde versaut sich sein eigenes Image/Werbung mit Comic Sans, 10 Farben und 2pt. Schrift doch selber.

    Kunde schickt fehlerhafte Bilder, Texte … neues Material anfordern oder es bleibt der Auftrag eben liegen bis ordentliches Material vom Kunden vorliegt. Deathlines bei Druckereien treffen in erster Linie den Kunden selbst, wenn sie ohne Rücksprache mit dem Grafiker vereinbart werden.

    Ansonsten gilt in der Branche eh: Bei “Problemkunden” werden alle Änderungen schriftlich bestätigt und auf die Mehrarbeit hingewiesen. Damit ändert ein Grafiker solange es der Kunde möchte und auch in jeder Schriftart die er finden kann. Der Kunde zahlt es ja am Ende.

  47. http://www.spice-versand.de Oktober 30, 2008 @ 5:43 pm
    Kommentar von: Sahra

    Oh man, wie bekannt mir das vorkommt! Manchmal habe ich das Gefühl das sich alle Kunden die so sind ausschließlich bei mir melden! ;-) Danke für den Beitrag.

  48. http://www.home-of-neptunia.de/blog November 4, 2008 @ 12:55 pm
    Kommentar von: neptunia

    das ist keine satire. das ist die realität *wein*

  49. Dezember 21, 2008 @ 10:00 pm
    Kommentar von: Jörg

    Hihi wirklich sehr lustig, auf jedenfall braucht man ab und an starke nerven bei einigen kunden.:-)

    http://www.cssstyle.me

  50. http://www.webdesign-portfolio.de April 8, 2009 @ 12:36 am
    Kommentar von: Webdesign Portfolio

    sehr schöner artikel. damit haben wir von Webdesign Portfolio fast jeden tag zu tun. manchmal bin ich schon am überlegen solchen kunden nicht einfach mal diesen link zu schicken :)

  51. http://www.webdesign-portfolio.de April 20, 2009 @ 9:34 am
    Kommentar von: webdesign portfolio

    *g tja leider müssen wir webdesigner und mit solchen sachen rumschlagen, schlimm genug immer noch seiten für den ie6 optimieren zu müssen, aber das übersteigt alles =)

    greetz aus berlin Webdesign Portfolio

  52. http://it-crowd.eu Mai 26, 2009 @ 9:39 am
    Kommentar von: Kater169

    Nicht schlecht. Was haben die Kollegen gelacht :-) Klingt wie eine Bauanleitung für unseren Portalmanager. Rüdi vergib mir ;-)

  53. Juni 22, 2009 @ 9:38 am
    Kommentar von: Andreas

    Nicht schlecht die Liste.

    Telefonat vor Jahren.

    Kunde: Herr XY könnten sie mir das Bild für die Druckerei nochmals zusenden? Die benötigen das im YMCA Modus!

    Ich: *Umfall* klatsch auf Boden.

  54. Juni 25, 2009 @ 2:56 pm
    Kommentar von: Köbi

    hmm der wahre grund für soviel kriege auf dieser welt sind eindeutig die marketing-fuzzis, nicht die grafiker und designer.

    dem ist leider so,..

  55. http://www.freezesixty.com August 20, 2009 @ 2:16 pm
    Kommentar von: j

    :D

    Word!
    Allerdings sollte man deinen Beitrag noch ergänzen mit Dingen wie 3D-Umsetzungen aus schwierigen Logos/ Elementen, oder einer meiner Favoriten ist “mach es Silber oder Gold”, und jetzt halt dich fest “mit dem neuen Office hab ich gehört kann man jetzt RANDLOS drucken… (mit jedem Drucker!!) ;)

  56. http://www.go-event.net September 4, 2009 @ 3:25 pm
    Kommentar von: Stefan

    Großartig, genau so ist es :-)

  57. Oktober 13, 2009 @ 1:23 pm
    Kommentar von: sub

    herrlich, danke für die übersetzung! xD

  58. http://www.west-design.at Januar 2, 2010 @ 11:11 am
    Kommentar von: daniel

    :D das ist doch mal Geil – aber er hat fast in allen Punkten recht! Vorallem das mit den Wordbilder – meist kommt das Kommentar – ist doch eh in der .doc drin ;)

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